8 wichtige Batterietrends, die das Jahr 2026 prägen werden
Die Innovation im Bereich Batterien schreitet immer schneller voran, aber nicht nur auf Zellebene oder in der Chemie. Von Fortschritten bei Festkörperbatterien und alternativen Chemikalien bis hin zu strukturellen Batteriedesigns, intelligenter BMS-Software und zirkulären Wertschöpfungsketten dreht sich 2026 alles darum, das „große Ganze” zu verstehen. Was bedeutet das für Entwickler und OEMs?
+ Synergien aus dem Netzwerk nutzen
+ Reduzierung der Komplexität in Entwicklungsprojekten und Standardisierung von Prozessen
+ Validierung in einem frühen Stadium weiterentwickeln
+ Verwenden Sie intelligente Tools und smarte Software, um zukunftssichere Systemkonzepte zu entwickeln.
Erhalten Sie weitere Einblicke in die acht wichtigsten Batterietrends des Jahres 2026 und erfahren Sie, wie diese die Batterieindustrie verändern werden.
Trend 1: Festkörperbatterien nähern sich der Industrialisierung
Festkörperbatteriennähern sich immer mehr der praktischen Anwendung. Eine höhere Energiedichte, verbesserte Sicherheit und Schnellladefähigkeiten machen sie zu einem wichtigen Entwicklungsschwerpunkt. Für Entwickler erhöht dies den Bedarf an robusten Test-, Modellierungs- und Validierungsstrategien in einer frühen Entwicklungsphase.
Trend 2: Alternative Chemikalien gewinnen an Bedeutung
Neben Lithium-Ionen-Batterien gewinnen Natrium-Ionen-Batterien aufgrund ihrer geringeren Kosten und geringeren Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen zunehmend an Bedeutung. Sie sind besonders attraktiv für Einstiegs-Elektrofahrzeuge und stationäre Speicher.
Andere Chemikalien, wie Lithium-Schwefel, bleiben für Nischenanwendungen vielversprechend.

Trend 3: Strukturelle Batterieintegration (Cell-to-Pack & Cell-to-Chassis)
Das Batteriedesign entwickelt sich weg von modularen Akkus hin zur strukturellen Integration. Die Konzepte „Cell-to-Pack“ und „Cell-to-Chassis“ reduzieren das Gewicht, erhöhen die Volumeneffizienz und senken die Systemkosten.
Dieser Trend verändert die Fahrzeugarchitektur und die Konstruktion von Batteriesystemen. Batterie, BMS und Fahrzeugstruktur müssen als ein System konstruiert und validiert werden.

Trend 4: Steigende Nachfrage nach Langzeit-Energiespeichern
Der Ausbau erneuerbarer Energien treibt die Nachfrage nach Batterien mit längerer Entladedauer voran. Stationäre Speicherlösungen entwickeln sich neben der Elektromobilität zu einem wichtigen Wachstumsmarkt.
Sicherheit, Lebensdauer und Kostenstabilität sind die wichtigsten Designfaktoren.
Trend 5: BMS-Intelligenz wird zum Wettbewerbsvorteil
Die Leistung von Batterien wird zunehmend durch Software bestimmt. Fortschrittliche BMS-Algorithmen ermöglichen intelligenteres Laden, thermische Steuerung und Leistungsoptimierung. Datenanalyse- und KI-Tools werden zum Standard in der Batterieentwicklung. Bei PEM Motion erhöht der intelligente ETA-Leveling-BMS-Algorithmus die Lebensdauer von Batterien um bis zu 52 %.
Trend 6: Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft bei Batterien
Nachhaltigkeit ist nicht mehr optional. Recycling, Second-Life-Konzepte und der reduzierte Einsatz kritischer Materialien sind zentrale Elemente zukünftiger Batteriestrategien. Regulierung und Kundenerwartungen beschleunigen den Wandel hin zu zirkulären Batterie-Wertschöpfungsketten.

Trend 7: Lokalisierung der Batterie-Lieferketten
Geopolitische Faktoren verändern die Batterieproduktion. Europa und die USA investieren massiv in die lokale Zellfertigung und die Unabhängigkeit der Lieferkette. Diese Aspekte beeinflussen die Wahl der Technologien, Skalierungsstrategien und Partnerschaften in der gesamten Branche.
Unterschiedliche Vorschriften, Lieferanten und Produktionskonfigurationen erfordern flexible Systemkonzepte. Standardisierte Entwicklungsprozesse in Kombination mit anwendungsspezifischen Anpassungen sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen Skalierung.

Trend 8: Rohstoffdruck beschleunigt Innovation
Die steigende Nachfrage nach Lithium und anderen wichtigen Materialien erhöht den Druck auf Kosten und Verfügbarkeit. Dies verstärkt das Interesse an alternativen Chemikalien, höherer Materialeffizienz und verbesserten Recyclingtechnologien.
Die Rohstoffstrategie wird zu einem zentralen Bestandteil der Entscheidungen zur Batterieentwicklung.

Fazit PEM Motion
Im Jahr 2026 geht es bei Batterieinnovationen nicht mehr nur um Chemie.
Es geht darum, das „große Ganze“ der Batteriesystemtechnologie, des Lebenszyklus, der Entwicklung und der Herstellungsprozesse sowie der regulatorischen Anforderungen und der globalen Marktdynamik zu verstehen.
Erfolg hängt davon ab, alle Aspekte zu beherrschen und gleichzeitig sichere, validierte und zukunftssichere Produkte zu entwickeln.




